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Die heldenhafte Tat unserer Schülerinnen und Schüler vom Stadtrat der Stadt Tychy gewürdigt
07.07.2026 18:32Während der Sitzung des Stadtrats von Tychy am 25. Juni 2026 wurden Janek Tomczyk und Eliza Kopera, Schülerinnen und Schüler der Klasse 1M des International-Baccalaureate-Zweigs am I. Leon-Kruczkowski-Lyzeum in Tychy, für ihre außergewöhnliche Tat besonders geehrt.
An der feierlichen Veranstaltung nahmen ebenfalls die Schulleiterin Joanna Wojtynek, die Klassenlehrerin der Klasse 1M Natalia Nowosad sowie der Lehrer für Sicherheits- und Verteidigungserziehung, Marcin Nycz, teil. Mit großem Stolz begleiteten sie ihre Schülerinnen und Schüler bei diesem besonderen Anlass.
Zur Erinnerung: Am Sonntag, dem 21. Juni, bewiesen Janek und Eliza außergewöhnlichen Mut, Verantwortungsbewusstsein und große Besonnenheit, als sie einem ertrinkenden Mann am Barbara-Teich in Katowice das Leben retteten. Ohne einen Augenblick zu zögern zogen sie den Mann ans Ufer, begannen sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung und blieben bis zum Eintreffen der Rettungskräfte in ständigem Kontakt mit der Notrufzentrale 112. Dank ihres schnellen und entschlossenen Handelns konnte das Leben des Mannes gerettet werden.
Während der Stadtratssitzung wurden unsere Schülerinnen und Schüler für ihre heldenhafte Tat offiziell ausgezeichnet. Besonders bewegende Worte richtete der Oberbürgermeister der Stadt Tychy, Maciej Gramatyka, an die beiden Jugendlichen. Er dankte ihnen für ihren Mut, ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Bereitschaft, anderen Menschen in einer lebensbedrohlichen Situation zu helfen. Ein besonders emotionaler Moment der Feier waren die lang anhaltenden stehenden Ovationen – alle anwesenden Stadträtinnen und Stadträte, Ehrengäste sowie Bürgerinnen und Bürger würdigten Janek und Eliza mit großem Applaus und brachten damit ihre Anerkennung und ihren Respekt für ihre außergewöhnliche Tat zum Ausdruck.
Diese besondere Auszeichnung zeigt, dass das Verhalten unserer Schülerinnen und Schüler zu einer Inspiration für die gesamte lokale Gemeinschaft geworden ist. Ihr Handeln beweist eindrucksvoll, wie wertvoll Mitgefühl, Besonnenheit und die Fähigkeit sind, in lebensbedrohlichen Situationen richtig zu handeln.
Wir sind außerordentlich stolz auf Janek und Eliza. Ihre Tat zeigt, dass wahres Heldentum nicht vom Alter abhängt, sondern von der Bereitschaft, entschlossen zu handeln, wenn ein anderer Mensch Hilfe braucht.
Wir gratulieren unseren Schülerinnen und Schülern von Herzen und danken ihnen dafür, dass sie ein beeindruckendes Beispiel für Menschlichkeit gegeben haben – ein Beispiel, das der gesamten Schulgemeinschaft noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Fotos: Kamil Peszat / tychy.pl
Von der Idee zum Spiel – Workshop an der Kunstakademie in Katowice
07.07.2026 18:28Am Mittwoch, dem 24. Juni, hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 2e die Gelegenheit, an einem inspirierenden Workshop an der Akademie der Bildenden Künste in Katowice teilzunehmen.
Während des Workshops lernten die Teilnehmenden den gesamten Entstehungsprozess eines Brettspiels kennen – von der ersten Idee bis zum fertigen Produkt. In Teams entwickelten sie ihre eigenen Spielkonzepte, entwarfen Spielregeln, gestalteten die einzelnen Spielelemente und testeten ihre Prototypen in der Praxis.
Die einzelnen Arbeitsphasen erforderten Kreativität, Teamarbeit und die Fähigkeit, gemeinsam Probleme zu lösen. Die Schülerinnen und Schüler verbesserten ihre Entwürfe kontinuierlich, bis sie schließlich ihre selbst entwickelten Spiele gemeinsam ausprobieren konnten.
Der Workshop bot eine hervorragende Gelegenheit, die Kreativität zu fördern, die Teamfähigkeit zu stärken und spannende Einblicke in die Welt des Spieldesigns zu gewinnen. Es war ein kreativer, abwechslungsreicher und äußerst motivierender Tag!
Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatoren für die interessanten Workshops und die inspirierende Erfahrung.
BILDUNGSFAHRT DER EHRENAMTLICHEN NACH ŁÓDŹ
07.07.2026 18:23Am 22. Juni nahm eine Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau in Oświęcim an einer Bildungsfahrt nach Łódź teil.
Die Exkursion wurde vom Internationalen Zentrum für Auschwitz- und Holocaust-Education als Anerkennung für die im Schuljahr 2025/2026 geleistete ehrenamtliche Arbeit organisiert. In unserem Fall bestand diese in der Transkription der Erinnerungen von Überlebenden des Holocaust.
Während der Bildungsfahrt besuchten wir Orte, die eng mit der Geschichte der Vernichtung der jüdischen Bevölkerung verbunden sind. In Łódź befand sich das zweitgrößte Ghetto im von den Deutschen besetzten Europa.
Unsere Besichtigung begann an der Gedenkstätte Bahnhof Radegast. Während des Zweiten Weltkriegs diente dieser Bahnhof als Umschlagplatz für Waren. Über ihn wurden Lebensmittel in das Ghetto geliefert und die von den Bewohnern hergestellten Produkte aus dem Ghetto transportiert. Hier trafen auch die in das Ghetto umgesiedelten Menschen ein, und von hier aus wurden Jüdinnen und Juden zur Vernichtung in das Vernichtungslager Chełmno nad Nerem (Kulmhof) deportiert.
Anschließend besuchten wir den Neuen Jüdischen Friedhof, die größte jüdische Nekropole Europas. Während der Zeit des Holocaust wurden hier die verstorbenen und ermordeten Bewohner des Ghettos bestattet, darunter etwa 600 Roma und Sinti, die aus Österreich deportiert worden waren.
Die letzte Station unserer Exkursion war die Przemysłowa-Straße, wo sich während des Zweiten Weltkriegs das deutsche Lager für polnische Kinder befand. In unmittelbarer Nähe steht das Mahnmal des Martyriums der Kinder, auch bekannt als Denkmal des gebrochenen Herzens.
Unser herzlicher Dank gilt Frau Katarzyna Marcak und Frau Kinga Bukowska für die hervorragende Organisation dieser Bildungsfahrt.
Workshops zu Umweltschutz und Antidiskriminierung im Rahmen eines EU-Projekts
24.06.2026 09:39Im Juni 2026 fanden am I. Allgemeinbildenden Lyzeum „Leon Kruczkowski“ in Tychy weitere Bildungsmaßnahmen im Rahmen des Projekts „Steigerung der Qualität des Bildungsangebots am I. Allgemeinbildenden Lyzeum Leon Kruczkowski in Tychy“ statt.
Am 11., 18. und 23. Juni nahmen die Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen an Workshops zur Prävention von Diskriminierung und Gewalt aufgrund gesetzlich geschützter Merkmale teil. An den von der Schulpädagogin Frau Aneta Kołtun und der Schulpsychologin Frau Agnieszka Zdebik geleiteten Veranstaltungen nahmen etwa 80 Schülerinnen und Schüler teil. Im Mittelpunkt standen Themen wie Stereotype, Vorurteile, Respekt gegenüber Vielfalt sowie der Aufbau von Beziehungen, die auf gegenseitigem Verständnis und Verantwortung basieren.
Am 19. Juni fanden zudem Umweltworkshops für Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 3 statt. Rund 20 Jugendliche nahmen an den von Frau Iwona Wrzos-Stefan geleiteten Workshops teil. Die Inhalte orientierten sich an den Zielen für nachhaltige Entwicklung 2030 und konzentrierten sich auf die Förderung des Umweltbewusstseins sowie auf die Entwicklung verantwortungsvoller Einstellungen gegenüber der natürlichen Umwelt.
Die Durchführung beider Maßnahmen trug zur Entwicklung sozialer, bürgerschaftlicher und ökologischer Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler bei und unterstützte den Aufbau einer bewussten, verantwortungsvollen und offenen Schulgemeinschaft.
Das Projekt wird aus Mitteln der Europäischen Union kofinanziert.
Sie warteten nicht auf die Rettungskräfte – sie eilten zur Hilfe! Unsere Schülerinnen und Schüler als Helden in einer Reportage von TVP3 Katowice
24.06.2026 09:37Ihre außergewöhnliche Haltung wurde auch von den Medien wahrgenommen. Über die mutige Tat von Janek und Eliza berichtete die Nachrichtensendung „Aktualności“ von TVP3 Katowice. Die Schülerinnen und Schüler unseres Gymnasiums traten in der Reportage auf und erzählten die Geschichte eines Ereignisses, das tragisch hätte enden können.
Wir sind stolz darauf, dass es in unserer Schulgemeinschaft junge Menschen gibt, die auch in den schwierigsten Situationen einen kühlen Kopf bewahren und mit Blick auf das Wohl anderer handeln.
Janek, Eliza – wir gratulieren euch zu eurem Mut und eurer außergewöhnlichen Haltung! Ihr seid der beste Beweis dafür, dass wahres Heldentum aus Mitgefühl und der Bereitschaft entsteht, anderen zu helfen.
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